Berichte

WiWö-Sommerlager 15.-16. Juli 2020

0 auf 100

 

Unsere coronabedingte SoLa-Light-Version starteten wir am 15.7. am Nachmittag im Stiftshof. Ein 0 auf 100 wurde unser letzte Rudelwettbewerb – bei dem noch alles offen war.

Es galt Kärtchen von 0 bis 100 im Hof zu finden und bei der jeweiligen Zahl eine Aufgabe zu lösen bzw. eine Frage zu beantworten. Als erstes erreichte Rudel Schwarz die 100, dann das unterbesetzte Rudel Grün, welches Rudel Hellblau noch überholen konnte. Bei der Sammelaktion der 100 Kärtchen trumpfte dann Rudel Hellblau wieder auf, wodurch es mit dem Vorsprung aus den vorigen Rudelwettbewerben zum Gesamtsieger in diesem WiWö-Jahr wurde. Was/Wann/Wie/Wo wir mit den Gewinnern machen, werden wir euch noch rechtzeitig bekannt geben.

Mit unseren Lagerrucksäcken machten wir uns bei Ankunft der dunklen Regenwolken auf den Weg zum Storchennest. Zum Glück waren wir schneller als der Regen, aber so mancher war langsamer als die lästigen Gelsen. Bis zum Abendessen konnten sich die WiWö noch etwas auf dem Spielplatz austoben. Dann kam unser Lieferheld Flo mit Schnitzel und Kartoffelsalat. Der Hunger war groß und alles wurde ratzeputz niedergefuttert. Danach durften wir unsere Unterkunft für die kommende Nacht über dem Seerestaurant beziehen. Die erfrischende Regenluft tat uns gut und auch die Größe des Raumes half uns, die Abstandsregeln einzuhalten. So konnten wir unsere Schlafplätze ganz gemütlich einrichten.

Am Balkon fanden wir eine Nachricht in Geheimbotschaft von BiPi. Gemeinsam konnten wir diese entziffern und uns auf den Weg zum Ort der Verleihung machen. Hinter dem Spielplatz, ab durch den Wald und am Steg auf den See – wir wurden schon mit Fackeln erwartet. 6 stolze WiWö legten das Versprechen ab und bekamen feierlich ihr Halstuch überreicht.

Am nächsten Morgen wurde in Ruhe gefrühstückt und zusammengepackt. Im Haus spielten wir noch ein paar Spiele, bis wir wieder eine Geheimbotschaft von BiPi bekamen. Diesmal benötigte es einen zweiten Schlüssel und deutlich mehr Zeit, die Nachricht zu entschlüsseln. Lagerfeuerstecken schnitzen war gefragt und so machten wir uns auf zu einem Waldstück, das etwas weiter vom Seeufer entfernt lag, in der Hoffnung, den Gelsen zu entkommen. Leider waren sie auch dort massig vorhanden, allerdings gleichermaßen wie passende Stecken. Auf der großen Wiese zwischen den Wäldern blieben wir von den Gelsen verschont und schnitzen da an unseren Stecken.

Bis zum Mittagessen beim Storchennest blieben uns noch ein paar Minuten Freizeit. Auf unseren Lieferservice war wiedermal Verlass und wir bekamen Frankfurter mit Ketchup/Senf und Semmeln. Danke! Gut gestärkt konnten wir mit unseren Lagerrucksäcken den Rückweg zum Stift antreten. Erschöpft aber glücklich kamen alle 10 WiWö wieder mit ihren Leiterinnen zurück.